Mittwoch, 18. Dezember 2013
Mein erster Kurztrip in den Regenwald und Fiestas de Quito!
Hier kommen Neuigkeiten aus dem 25° warmen Ecuador...
wo ich mit aller Kraft versuche, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Klar, die Häuser sind weihnachtlich dekoriert und es werden aller Hand Weihnachtsfeiern und Intercambios de Regalos (gleicht unserem Wichteln) geplant, aber ohne die Kälte und Weihnachtsmärkte (hier geht mein besonderer Gruß an unseren Oggersheimer Weihnachtsmarkt und die besten Crêpes der Welt, ich vermisse euch!) komme ich einfach nicht richtig in Stimmung.
Jetzt aber erstmal zu meinen vergangenen Wochen. Wie der Titel schon verrät war ich mal wieder in Quito, ich bekomm einfach nicht genug. Dieses Mal war mein Besuch während der Fiestas de Quito, die alljährlichen Gründungsfeiern der Stadt, die dieses Jahr 479 Jahre alt wurde. Zu dieser Zeit die sich über einige Wochen erstreckt gibt es viele Aktivitäten, Konzerte etc. und das Wochenende des 7. und 8. Dezembers war das Finale, Freitag der 6. hat auch kaum jemand in Quito gearbeitet. Ich bin mit meinen Cousins und meiner Schwester am Freitagabend in einer sogenannten Chiva durch die Stadt gefahren, ein kleiner bunter Holzbus dem die Sitze entfernt wurden und in dem man tanzen kann. Es war ein sehr schöner Abend.
Hier bin ich mit meinen Cousinen und meiner Schwester vor der Alten Kathedrale, rechts sieht man ein bisschen die gelbe Chiva.
Danach, am Samstag, bin ich mit Sacha, meiner Schwester und meinem Cousin ganz kurzfristig und spontan nach Mindo gefahren, ein kleines Dorf zwei Stunden von Quito entfernt im Fast-Urwald gelegen, das ausschließlich vom Tourismus lebt. Um Mindo kann man vielen Aktivitäten nachgehen, beispielsweise Vogelresorts und Schmetterlingfarms besichtigen, Angeln, Kanufahren oder schwimmen in einem Fluss, Reiten, Seilbahn fahren über den Wipfeln von Urwaldbäumen, Fahrradtours oder einfach nur Spaziergänge machen. Gut, von den ganzen Aktivitäten haben wir nur den Spaziergang gemacht und sind im Fluss geschwommen, aber wir mussten am Sonntag ja auch schon wieder zurück nach Quito.
Ich will auf jeden Fall noch einmal nach Mindo kommen wenn ich mit meiner deutschen Familie nach Ecuador reise (das muss ich noch mit ihnen abklären aber jetzt sind sie immerhin schon gewarnt).
Das ist Río Mindo, in dem wir uns gebadet haben. Da er aus Gletschern entspringt ist er, genau, eiskalt.
Im Februar kommen mehr solcher Bilder, da ich die letzten vier Tage des Januar in der Nähe von Coca verbringen werde, eine Stadt im Regenwald, besser gesagt im Nationalpark Yasuní gelegen. Das ist Wildlife pur, ich freue mich riesig darauf.
Die Weihnachtsfeiertage und Silvester verbringe ich hier in Chone, meine Quito-Familie kommt und wahrscheinlich gehen wir auch an den Strand.
So, das war's auch schon wieder, ich wünsche euch allen und euren Lieben fröhliche Weihnachten und wir hören uns wieder in 2014 (wie die Zeit vergeht...).
Kommt gut rüber,
Luisa
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Zweite Rotary-Reise und meine Beschäftigung in Chone, dem Nabel der Welt
Hallo an alle
meine treuen Leser,
zuerst einmal
muss ich sagen dass ich überrascht und gleichzeitig auf merkwürdige Weise
geehrt bin durch die vielen Seitenaufrufe hier in meinem Blog. Auch sagen mir
meine Eltern jedes Mal wenn ich sie spreche dass ich endlich weiterschreiben
soll (was angesichts der Tatsache dass ich in meinem Haus nur sehr unregelmäßig
Internetzugang habe wirklich nicht einfach ist), wozu ich mich jetzt jedoch aufgerafft
habe. Ich freue mich wirklich, dass Leute interessiert sind an dem was ich hier
in Ecuador erlebe, und dass sie mir so positive Rückmeldung geben. Danke!
So, nun zu
den neuesten Ereignissen: ich habe meine zweite Reise mit den rotarischen
Austauschschülern hinter mir. Sie fand statt vom 16. – 20. Oktober 2013 hier in
meiner Provinz, Manabí, welche im Westen Ecuadors gelegen sehr viel Anteil hat
an der sogenannten „Ruta del Sol“ (span., „Weg der Sonne“). Diese stellt die
Strände Ecuadors dar und erstreckt sich über die gesamte Küste. Da Manabí
mittig liegt im Land bietet sich diese Reise an, da nämlich zum ersten Mal alle
insgesamt 142 Exchangers in Ecuador aus rund 15 Ländern zusammentrafen. Von
unserer Herberge (es war wirklich nicht mehr als eine Herberge, aber
ausreichend), haben wir verschiedene Strände besucht und es fanden
Strandolympiaden statt (ich habe eine Medaille im Sackhüpfen gewonnen!). Außerdem
nahmen wir mit unseren Blazern und Flaggen teil an einem Umzug durch die Stadt
Portoviejo, Manabís Hauptstadt, und natürlich durfte die obligatorische Flaggen-Fotosession
nicht fehlen. Hier das neueste Gruppenfoto, entstanden in Crucita, Manabí:
Es ist ein
unbeschreibliches Gefühl, Jugendliche aus aller Herren Länder auf einmal zu
treffen, und jeder bringt ein Stück seiner Kultur mit, seines Lebens, seiner
Träume und Pläne. Und auch wenn jeder einzigartig ist, sind wir doch alle
gleich, durchleben wir doch alle diesen Wandel, weit weg von zuhause, mit
sprachlichen Hindernissen und ab und zu immer noch kleinen Kulturschocks. Ich
bin sehr froh und dankbar, dass ich alle diese wunderbaren Menschen treffen
konnte und immer noch treffe. Denn das Jahr ist noch nicht um! Inzwischen bin
ich seit zwei Monaten und 6 Tagen in Südamerika. Ich kann nur sagen, die Zeit
fliegt.
Austauschschüler
zu treffen bedeutet Pins bekommen und ich muss sagen ich bin sehr stolz auf
meinen Blazer.
Einige von
euch haben mich gefragt, was ich denn als Hobbies habe. Da es hier in Chone ja
keine Möglichkeiten gibt, die von zuhause weiterzuführen, kommen jetzt große
Neuigkeiten: Ich lerne Gitarre zu spielen. Hier in meinem Haus habe ich die
Gitarre meiner Schwester gefunden die sie gespielt hat als sie etwa 10 war,
darum ist sie relativ klein, aber ich ja auch und deshalb passt das. Sachas
Vater hat einen Freund dessen Söhne bei uns auf der Schule sind und sehr gut
Gitarre spielen, und der Jüngere bringt uns mit viel Geduld die ersten Akkorde
bei. Es macht wirklich Spaß! Außerdem hat meine Freundin angefangen jeden Tag
ins Fitnessstudio zu gehen und ich begleite sie, sagen wir, fast immer. Muss
ich auch denn ich will nicht zu viel zunehmen, und auf Kochbanane, Süßbrot und
Schokolade verzichten kommt nicht in Frage. Dieses eine Jahr hier in Ecuador
mit dieser unglaublichen Küche wird genutzt! Was mein Spanisch angeht mache ich
große Fortschritte, ich verstehe viel und werde immer sicherer mit dem
Sprechen. Du musst einfach sprechen, sprechen, sprechen, auch wenn du immer das
gleiche erzählst, nur so bekommst du den Dreh raus. Und das Beste ist sich mit
Leuten zu unterhalten die einen verbessern und die Dinge erklären. Und ich habe
keine Angst mehr, Fehler zu machen. Aber wenn im Unterricht etwas diktiert wird
schreibe ich fast fehlerfrei (in Französisch könnte ich es nicht besser). Alles
in allem muss ich sagen, Spanisch ist eine sehr schöne Sprache und mit
Französisch- oder Italienischkenntnissen auf jeden Fall gut zu lernen. Me
gusta!
In diesem
Sinne hoffe ich, euch allen geht es gut und ihr kommt gut in den November. In
Deutschland wird es ja jetzt kalt, hier ist es sehr heiß. Aber denkt
dran: macht euch warme Gedanken! Ich mache mir in der Zwischenzeit kühle.
Con muchos saludos y besos ecuatorianos,
mit vielen ecuadorianischen Grüßen und Küssen,
Luisa
Montag, 7. Oktober 2013
Ferien, Quito und eine spanische Tastatur ohne Umlaute
Liebe Leser,
hier eine neue Ausgabe von Luisa in Ecuador!
Heute vom Laptop meiner Cousine, deshalb fehlen die Umlaute.
Seit meinem letzten Eintrag hatte ich keinen Unterricht, da unsere Klasse viele Examen zu schreiben hatte. Stattdessen waren wir beiden Austauschschueler in der Bibliothek und haben gelesen und mit Lehrern und anderen Schuelern geredet. Ja, ich lese auf spanisch und mein franzoesisch hilft mir sehr beim Verstehen und auch beim Reden.
Am letzten Wochenende waren wir auf dem Land im Kanton Chone, im Haus einer Freundin der Familie welches an einem Fluss liegt. Momentan fuehren die Fluesse hier aber nur knoechelhoch Wasser, deshalb konnten wir einen Spaziergang machen. (Wenn die Regenzeit beginnt, braucht es nur wenig Zeit, dass die Fluesse anschwellen). Ausserdem habe ich zum ersten Mal Kakaobohnen in der freien Wildbahn gesehen, die wachsen hier einfach so, unglaublich.
Ja, am Mittwoch fahre ich zurueck nach Chone mit meiner Schwester und uebers Wochenende machen wir einen Familienausflug an den Strand. Wuhuuu!
Danach habe ich zwei Tage Schule und dann ist schon die naechste Rotary-Reise, auch an den Strand!
Ich freue mich wirklich drauf und sende viele Gruesse nach Deutschland!
Bis zum naechsten Mal,
Luisa
hier eine neue Ausgabe von Luisa in Ecuador!
Heute vom Laptop meiner Cousine, deshalb fehlen die Umlaute.
Seit meinem letzten Eintrag hatte ich keinen Unterricht, da unsere Klasse viele Examen zu schreiben hatte. Stattdessen waren wir beiden Austauschschueler in der Bibliothek und haben gelesen und mit Lehrern und anderen Schuelern geredet. Ja, ich lese auf spanisch und mein franzoesisch hilft mir sehr beim Verstehen und auch beim Reden.
Am letzten Wochenende waren wir auf dem Land im Kanton Chone, im Haus einer Freundin der Familie welches an einem Fluss liegt. Momentan fuehren die Fluesse hier aber nur knoechelhoch Wasser, deshalb konnten wir einen Spaziergang machen. (Wenn die Regenzeit beginnt, braucht es nur wenig Zeit, dass die Fluesse anschwellen). Ausserdem habe ich zum ersten Mal Kakaobohnen in der freien Wildbahn gesehen, die wachsen hier einfach so, unglaublich.
Diese Bohne ist inzwischen wahrscheinlich schon reif.
Inzwischen schmeckt mir hier auch das Essen unheimlich gut weshalb ich ein bisschen zugenommen habe, aber ich will nicht wieder zuhause sein ohne alles hier voll ausgekostet zu haben (im wahrsten Sinne des Wortes). Meine Favourites sind immer mit Erdnuss. Wir brauchen mehr Erdnuss in Deutschland!
Jetzt habe ich Ferien und bin nach Quito gefahren. Mir gefaellt es hier super und ich bin total am Shoppen. Hier mein Rucksack und meine Kosmetiktasche vom Touri-Markt in Quito (ich liebe diesen Ort).
Ja, am Mittwoch fahre ich zurueck nach Chone mit meiner Schwester und uebers Wochenende machen wir einen Familienausflug an den Strand. Wuhuuu!
Danach habe ich zwei Tage Schule und dann ist schon die naechste Rotary-Reise, auch an den Strand!
Ich freue mich wirklich drauf und sende viele Gruesse nach Deutschland!
Bis zum naechsten Mal,
Luisa
Mittwoch, 25. September 2013
Erste unglaubliche Rotary-Reise und wissen, dass man sich an alles gewöhnt
Hallo an Alle,
hier kommen nun also Neuigkeiten aus Südamerika!
Inzwischen ist einiges passiert, zuallererst: die erste Rotary-Reise, das Sprachcamp, fand vom 8. bis zum 12. September in Salinas, Guayas in einem wunderschönen Resort direkt am Strand statt. 68 Austauschschüler aus dem Süden Ecuadors waren dabei, aus ca. 10 verschiedenen Ländern. Wir Deutsche bildeten mit den US-Amerikanern die größte Gruppe mit ca. 20 Leuten. Danach kamen die Franzosen, die Belgier, die Kanadier, die Dänen, die Brasilianer. Aus der Schweiz, Österreich, Norwegen und Island waren jeweils nur einer dabei. Der Grund warum wir alle nach Salinas gekommen waren war in erster Linie um Spanisch zu lernen, aber natürlich hatten wir auch außerhalb des Unterrichts (der am Strand stattfand) jede Menge Spaß. Die Leute waren super und es war interessant, so viele verschiedene Nationen auf einem Event zu haben. Ich war leider 1 1/2 Tage krank mit einer Magen-Darm-Verstimmung aufgrung des Essens, trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Die Sammlung an Pins an meinem Blazer ist auch erheblich gewachsen. Am letzten Abend sind wir zum Strand um Bilder mit unseren Flaggen zu machen, und hier kommt das legendäre Gruppenbild:
Nun bin ich seit zwei Wochen wieder zurück in Chone und gestern, am 24. September 2013, war ich genau einen Monat in Ecuador. Ich muss sagen, es gefällt mir von Tag zu Tag mehr weil ich mehr Leute kennenlerne, einen einigermaßen geregelten Tagesablauf bekomme und vor allem weil ich immer mehr Spanisch spreche. Meine Schwester ist zwar wieder in Quito weil ihr Studium weitergeht und deshalb bin ich allein, aber nicht mehr einsam. Meine Familie ist ja da und mit Sacha verstehe ich mich auch gut. Außerdem haben wir am Ende der Woche Ferien und wenn alles gut läuft, können wir nach Quito zu meiner Familie fahren. Das würde mich wirklich sehr freuen.
'Vamos a ver', wir werden sehen, das Motto der Ecuadorianer. Und auch mein neues, anders kann man hier schnell verrückt werden. Mit der Organisation ist es hier nämlich nicht so wie ich das gewohnt bin, aber es funktioniert. Man muss eben spontan sein - und ein kleines bisschen verrückt.
Aber: 'Ecuador, ama la vida.' - 'Ecuador, liebe das Leben.'
In diesem Sinne - bis bald und liebe Grüße aus Ecuador!
Luisa
hier kommen nun also Neuigkeiten aus Südamerika!
Inzwischen ist einiges passiert, zuallererst: die erste Rotary-Reise, das Sprachcamp, fand vom 8. bis zum 12. September in Salinas, Guayas in einem wunderschönen Resort direkt am Strand statt. 68 Austauschschüler aus dem Süden Ecuadors waren dabei, aus ca. 10 verschiedenen Ländern. Wir Deutsche bildeten mit den US-Amerikanern die größte Gruppe mit ca. 20 Leuten. Danach kamen die Franzosen, die Belgier, die Kanadier, die Dänen, die Brasilianer. Aus der Schweiz, Österreich, Norwegen und Island waren jeweils nur einer dabei. Der Grund warum wir alle nach Salinas gekommen waren war in erster Linie um Spanisch zu lernen, aber natürlich hatten wir auch außerhalb des Unterrichts (der am Strand stattfand) jede Menge Spaß. Die Leute waren super und es war interessant, so viele verschiedene Nationen auf einem Event zu haben. Ich war leider 1 1/2 Tage krank mit einer Magen-Darm-Verstimmung aufgrung des Essens, trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Die Sammlung an Pins an meinem Blazer ist auch erheblich gewachsen. Am letzten Abend sind wir zum Strand um Bilder mit unseren Flaggen zu machen, und hier kommt das legendäre Gruppenbild:
Nun bin ich seit zwei Wochen wieder zurück in Chone und gestern, am 24. September 2013, war ich genau einen Monat in Ecuador. Ich muss sagen, es gefällt mir von Tag zu Tag mehr weil ich mehr Leute kennenlerne, einen einigermaßen geregelten Tagesablauf bekomme und vor allem weil ich immer mehr Spanisch spreche. Meine Schwester ist zwar wieder in Quito weil ihr Studium weitergeht und deshalb bin ich allein, aber nicht mehr einsam. Meine Familie ist ja da und mit Sacha verstehe ich mich auch gut. Außerdem haben wir am Ende der Woche Ferien und wenn alles gut läuft, können wir nach Quito zu meiner Familie fahren. Das würde mich wirklich sehr freuen.
'Vamos a ver', wir werden sehen, das Motto der Ecuadorianer. Und auch mein neues, anders kann man hier schnell verrückt werden. Mit der Organisation ist es hier nämlich nicht so wie ich das gewohnt bin, aber es funktioniert. Man muss eben spontan sein - und ein kleines bisschen verrückt.
Aber: 'Ecuador, ama la vida.' - 'Ecuador, liebe das Leben.'
In diesem Sinne - bis bald und liebe Grüße aus Ecuador!
Luisa
Samstag, 7. September 2013
Hallo alle zusammen,
ich hätte nie gedacht wie anstrengend das Leben eines Austauschschülers ist, jetzt weiß ich es - deshalb kommt jetzt erst der nächste Eintrag.
Zuallererst möchte ich Simone Lenhart und Maria Berardi danken für die Organisation meiner Überrschungs-Abschiedsparty. Vielen Dank, es hat mir sehr gut gefallen! :)
Nun zu meiner Reise.
Mein Flug ist absolut reibungslos verlaufen, die erste Woche habe ich dann in Quito verbracht im Haus meiner Gasttante, bei der meine Gastschwester Dome (Domenica, 19) wohnt weil sie in Quito studiert. Außerdem wohnen dort meine Gastcousinen Enita (Ena, 19) und Belén (24), ihr Bruder Leo (Leonard, 22) wohnt bei ihrem Vater. (Diese Personen werde ich ab jetzt ohne den Zusatz "Gast-" benennen).
Wir haben sehr viel unternommen, die Mädchen und Leo haben mir das wunderschöne Quito gezeigt, und ich hab mich bei ihnen wie zuhause gefühlt (sie haben mir sogar den Namen gegeben - Luisita, die Verniedlichungsform -ito/-ita benutzt man hier für Personen die einem besonders nahe stehen.)
Für alle meine Facebook-Freunde, hier der Link zu dem Album mit (ein paar) Bildern aus Quito:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.427198087389168.1073741826.100002969400163&type=3
Am Samstag, den 31. August kamen meine Gasteltern Laura und Edwin mit meinem Gastbruder und Austauschpartner Nemecio (Pepe) nach Quito, Pepes Flug in die USA ging in der Nacht von Samstag auf Sonntag, während Dome, eine Freundin, Enita und ich Domes 19. Geburtstag feierten. Es war sehr schön. Südamerikanisch eben.
(Auch diese Personen erscheinen ohne "Gast-").
Am Sonntag, den 1. September hieß es fürs erste Abschied nehmen von Quito, denn ich fuhr mit meinen Eltern und meiner Oma (Ena) nach Chone, die Stadt im Westen Ecuadors, die das kommende Jahr mein Zuhause werden sollte. Über die Fahrt will ich gar nicht viel sagen, es war grauenvoll, aber wir sind gegen 8 Uhr, nach 7 Stunden, angekommen.
Ich bezog das Zimmer meines Bruders und war ziemlich schnell im Bett.
Am Tag darauf, Montag der 2. September, begann die Schule für mich und Sacha (17), Austauschschüler mit Rotary aus Connecticut, USA. Da unsere Schule, das Colegio Nacional Amazonas, eine Jubiläumswoche hat, hatten wir jeden Tag nur drei Unterrichtsstunden und danach freie Zeit, allerdings in der Schule, da Anwesenheitspflicht. Am ersten Tag musste meine Uniform her (welche gewöhnungsbedürftig ist) und ich war im Fitnessstudio (bloß nicht dick werden!).
Hier eines der vielen Bilder die meine Klassenkameraden gemacht haben:
So nett und interessiert die Leute hier auch sind, diese erste Woche war ziemlich hart für mich. Ich habe zwar viel unternommen mit Klassenkameraden, allerdings merke ich deutlich dass ich nicht mehr in meiner gewohnten Umgebung bin, dass die Menschen hier einfach anders sind, und vor allem dass ich kein Spanisch spreche. Ich war zum Teil sehr traurig und hab mich gefragt warum ich hier bin und nicht zuhause aber man hat mir gesagt das ist normal für die erste Zeit. Ich hoffe mal dass sich das bessert mit der Zeit.
Was ich aber mit Sicherheit weiß ist dass ich unheimliches Glück habe, mit so einer tollen Familie leben zu dürfen. Sie sind so goldig und lustig, sie hören zu und sie verstehen wie ich mich fühle. Ich liebe meine Gastfamilie!
Morgen, Sonntag den 8. September, beginnt das Rotary Language Camp in Salinas, Guayas. Es ist das erste Treffen der Inbounds in Ecuador, noch nicht alle auf einmal, sondern 70 der ca. 135. Wir verbringen eine Woche am Strand und bekommen mehrmals täglich Spanischunterricht. Bin mal gespannt ob's etwas bringen wird!
Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf diese Woche, es wird bestimmt schön die anderen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen!
Ich sende tausend Grüße und Küsse nach Deutschland, ich hoffe euch allen geht es gut.
Eure Luisa
ich hätte nie gedacht wie anstrengend das Leben eines Austauschschülers ist, jetzt weiß ich es - deshalb kommt jetzt erst der nächste Eintrag.
Zuallererst möchte ich Simone Lenhart und Maria Berardi danken für die Organisation meiner Überrschungs-Abschiedsparty. Vielen Dank, es hat mir sehr gut gefallen! :)
Nun zu meiner Reise.
Mein Flug ist absolut reibungslos verlaufen, die erste Woche habe ich dann in Quito verbracht im Haus meiner Gasttante, bei der meine Gastschwester Dome (Domenica, 19) wohnt weil sie in Quito studiert. Außerdem wohnen dort meine Gastcousinen Enita (Ena, 19) und Belén (24), ihr Bruder Leo (Leonard, 22) wohnt bei ihrem Vater. (Diese Personen werde ich ab jetzt ohne den Zusatz "Gast-" benennen).
Wir haben sehr viel unternommen, die Mädchen und Leo haben mir das wunderschöne Quito gezeigt, und ich hab mich bei ihnen wie zuhause gefühlt (sie haben mir sogar den Namen gegeben - Luisita, die Verniedlichungsform -ito/-ita benutzt man hier für Personen die einem besonders nahe stehen.)
Für alle meine Facebook-Freunde, hier der Link zu dem Album mit (ein paar) Bildern aus Quito:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.427198087389168.1073741826.100002969400163&type=3
Am Samstag, den 31. August kamen meine Gasteltern Laura und Edwin mit meinem Gastbruder und Austauschpartner Nemecio (Pepe) nach Quito, Pepes Flug in die USA ging in der Nacht von Samstag auf Sonntag, während Dome, eine Freundin, Enita und ich Domes 19. Geburtstag feierten. Es war sehr schön. Südamerikanisch eben.
(Auch diese Personen erscheinen ohne "Gast-").
Am Sonntag, den 1. September hieß es fürs erste Abschied nehmen von Quito, denn ich fuhr mit meinen Eltern und meiner Oma (Ena) nach Chone, die Stadt im Westen Ecuadors, die das kommende Jahr mein Zuhause werden sollte. Über die Fahrt will ich gar nicht viel sagen, es war grauenvoll, aber wir sind gegen 8 Uhr, nach 7 Stunden, angekommen.
Ich bezog das Zimmer meines Bruders und war ziemlich schnell im Bett.
Am Tag darauf, Montag der 2. September, begann die Schule für mich und Sacha (17), Austauschschüler mit Rotary aus Connecticut, USA. Da unsere Schule, das Colegio Nacional Amazonas, eine Jubiläumswoche hat, hatten wir jeden Tag nur drei Unterrichtsstunden und danach freie Zeit, allerdings in der Schule, da Anwesenheitspflicht. Am ersten Tag musste meine Uniform her (welche gewöhnungsbedürftig ist) und ich war im Fitnessstudio (bloß nicht dick werden!).
Hier eines der vielen Bilder die meine Klassenkameraden gemacht haben:
So nett und interessiert die Leute hier auch sind, diese erste Woche war ziemlich hart für mich. Ich habe zwar viel unternommen mit Klassenkameraden, allerdings merke ich deutlich dass ich nicht mehr in meiner gewohnten Umgebung bin, dass die Menschen hier einfach anders sind, und vor allem dass ich kein Spanisch spreche. Ich war zum Teil sehr traurig und hab mich gefragt warum ich hier bin und nicht zuhause aber man hat mir gesagt das ist normal für die erste Zeit. Ich hoffe mal dass sich das bessert mit der Zeit.
Was ich aber mit Sicherheit weiß ist dass ich unheimliches Glück habe, mit so einer tollen Familie leben zu dürfen. Sie sind so goldig und lustig, sie hören zu und sie verstehen wie ich mich fühle. Ich liebe meine Gastfamilie!
Morgen, Sonntag den 8. September, beginnt das Rotary Language Camp in Salinas, Guayas. Es ist das erste Treffen der Inbounds in Ecuador, noch nicht alle auf einmal, sondern 70 der ca. 135. Wir verbringen eine Woche am Strand und bekommen mehrmals täglich Spanischunterricht. Bin mal gespannt ob's etwas bringen wird!
Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf diese Woche, es wird bestimmt schön die anderen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen!
Ich sende tausend Grüße und Küsse nach Deutschland, ich hoffe euch allen geht es gut.
Eure Luisa
Donnerstag, 8. August 2013
Vorstellung beim Rotary Club Ludwigshafen-Rheinschanze
Hallöchen alle zusammen! Ich bin zwar noch in Deutschland aber die Vorbereitungen auf Ecuador sind im vollen Gange...deshalb schreibe ich jetzt schonmal :)
Gestern war ich zum wöchentlichen Meeting meines Sponsor-Clubs eingeladen, um mich als neuer Outbound vorzustellen. Für diejenigen, die nicht bescheid wissen: gesponsert wird man als Austauschschüler von einem örtlichen Rotary Club, in meinem Fall der RC Ludwigshafen-Rheinschanze; Outbound bin ich in Deutschland, in Ecuador werde ich Inbound sein.
Das Treffen fand hier in Ludwigshafen im Europa-Hotel statt, es gab Mittagessen (seeehr gutes), und danach sollte ich ein paar Worte über mich, mein bisheriges Leben und meine Motivation, ins Ausland zu gehen, sagen. Davor hatte ich richtigen Bammel, dass ich mich verhaspel, dass mir niemand zuhört und so weiter. Das hat sich dann aber schnell gelegt, es lief super und die Rotarier zeigten Interesse. Natürlich hatte ich meinen super Rotary-Blazer an, an den im Laufe meines Austauschs sehr viele selbstgemachte Pins von anderen Austauschschülern kommen werden. Hier ist er:
Hier noch eine Nahaufname, das links ist mein Namensschild und oben mein Ecuador-Deutschland-Freundschaftspin :)
Ja, momentan sieht mein Zimmer aus als hätt 'ne Bombe eingeschlagen, muss meinen Kleiderschrank ausräumen, ich hatte bisher keine Ahnung wieviele Klamotten ich hab...leider :(.
Der Grund für die Aktion ist dass Miguel, der Junge aus Chile der bei meiner Familie wohnen wird, in 7 Tagen kommt und dann muss das hier paletti sein :)
Und natürlich hab ich gaaanz viele Gastgeschenke zu verpacken, die liegen auch alle hier rum und dann noch das ganze Sonnenschutzmittel (50+ versteht sich, am Äquator...) und die anderen Sachen, die darauf warten irgendwann in den Koffer zu kommen. In die beiden Koffer besser gesagt, ich darf 2-mal 23kg als Freigepäck mitnehmen. Zum Glück, bei dem ganzen Zeug!
Ich werde jetzt mal weitermachen, melde mich vor meinem Flug (der am 24. August ist, noch 15 Tage...) aber bestimmt nochmal. Bis dahin 'ne tolle Zeit euch allen! :)
Gestern war ich zum wöchentlichen Meeting meines Sponsor-Clubs eingeladen, um mich als neuer Outbound vorzustellen. Für diejenigen, die nicht bescheid wissen: gesponsert wird man als Austauschschüler von einem örtlichen Rotary Club, in meinem Fall der RC Ludwigshafen-Rheinschanze; Outbound bin ich in Deutschland, in Ecuador werde ich Inbound sein.
Das Treffen fand hier in Ludwigshafen im Europa-Hotel statt, es gab Mittagessen (seeehr gutes), und danach sollte ich ein paar Worte über mich, mein bisheriges Leben und meine Motivation, ins Ausland zu gehen, sagen. Davor hatte ich richtigen Bammel, dass ich mich verhaspel, dass mir niemand zuhört und so weiter. Das hat sich dann aber schnell gelegt, es lief super und die Rotarier zeigten Interesse. Natürlich hatte ich meinen super Rotary-Blazer an, an den im Laufe meines Austauschs sehr viele selbstgemachte Pins von anderen Austauschschülern kommen werden. Hier ist er:
Hier noch eine Nahaufname, das links ist mein Namensschild und oben mein Ecuador-Deutschland-Freundschaftspin :)
Ja, momentan sieht mein Zimmer aus als hätt 'ne Bombe eingeschlagen, muss meinen Kleiderschrank ausräumen, ich hatte bisher keine Ahnung wieviele Klamotten ich hab...leider :(.
Der Grund für die Aktion ist dass Miguel, der Junge aus Chile der bei meiner Familie wohnen wird, in 7 Tagen kommt und dann muss das hier paletti sein :)
Und natürlich hab ich gaaanz viele Gastgeschenke zu verpacken, die liegen auch alle hier rum und dann noch das ganze Sonnenschutzmittel (50+ versteht sich, am Äquator...) und die anderen Sachen, die darauf warten irgendwann in den Koffer zu kommen. In die beiden Koffer besser gesagt, ich darf 2-mal 23kg als Freigepäck mitnehmen. Zum Glück, bei dem ganzen Zeug!
Ich werde jetzt mal weitermachen, melde mich vor meinem Flug (der am 24. August ist, noch 15 Tage...) aber bestimmt nochmal. Bis dahin 'ne tolle Zeit euch allen! :)
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